FAQ: Fragen zu Ihrer Tansania-Reise

Vor der Reise: Planung, Kosten & Buchung

Der erste Schritt zu Ihrem Safari-Abenteuer ist die Planung. Hier finden Sie die wichtigsten Antworten rund um die beste Reisezeit, die Kosten, Flüge, das Visum und die Buchung, damit Ihre Traumreise von Anfang an auf einem sicheren Fundament steht.

Tansania eignet sich rund ums Jahr, jedoch gibt es einige Dinge zu beachten bei der Wahl des richtigen Reisemonats. Ende März bis Anfang Mai haben wir in Tansania die großen Regenfälle, die einige Straßen unbefahrbar machen und auch das Sichten von Tieren erschweren. Der große Vorteil dieser Reisezeit sind sehr attraktive Preise bei den Unterkünften und die Nationalparks sind wesentlich menschenleerer als zum Rest des Jahres.

Ab Ende Mai, wenn es trocken wird, beginnt so langsam die Hauptsaison. Die Gräser werden Woche um Woche niedriger und auch das Landschaftsbild wechselt von Grün zu Goldgelb/Braun. Diese Trockenzeit dauert in der Regel von Ende Mai bis in den November. Je weiter entfernt man von den Regenfällen nach Tansania reist, desto trockener ist es also und desto besser sieht man die Tiere auch tagsüber in Aktion, da Sie gezwungen sind rares Wasser zu finden.

Häufig wird die Zeit Juli-September als „beste Reisezeit" genannt, denn in dieser Reisezeit lässt sich das weltweit einmalige Naturspektakel der Flussüberquerungen der Gnus am Mara River in der Nord-Serengeti beobachten. Ein Highlight welches tausende von Touristen aus der ganzen Welt anzieht - zudem sind noch weltweite Sommerferien. Sie können sich also vorstellen wie viel überall los ist.

Nach den Sommerferien, also Ende September bis Weihnachten ist dann wieder eine Reisezeit, die ein bisschen von allem bietet: Tolle Tiersichtungen, weniger volle Unterkünfte (hauptsächlich vom 1.11-21.12.) und den Beginn der Geburten bei den Gnuherden in der Süd-Serengeti (ab Mitte Dezember).

Die Weihnachtsferien sind dann wieder eine Reisezeit, von der wir abraten, da die Preise für Flüge und Unterkünfte noch höher als in den Sommerferien sind und alle Camps oder Lodges in dieser Zeit restlos ausgebucht sein werden. Wer nicht an Weihnachten verreisen MUSS, sollte dies nicht tun.

Die kleine Regenzeit findet laut Fachliteratur im November statt, hat sich in den vergangenen Jahren aber gerne auch das ein oder andere Mal im Dezember oder Januar gezeigt. Dies Regenschauer der kleinen Regenzeit sind mit den April-Regenfällen nicht zu vergleichen und tun einer schönen Safari absolut keinen Abbruch - man sollte nur vorher darüber informiert sein.

Die Reisezeit Mitte Januar bis Ende März besticht durch trockene und heiße Tage, vor allem auf Sansibar. Durch die Lage südlich des Äquators haben wir in Tansania von Dezember-März Hochsommer. Durch die Höhen auf Safari (bis zu 2.600m) kühlt es relativ angenehm ab, aber auf Sansibar (bei 0m über dem Meeresspiegel) kann es dann schonmal 35-40 Grad geben. Attraktiv ist diese Reisezeit nicht nur um der hiesigen europäischen Kälte zu entgehen, sondern auch um die Geburten der Gnus zu beobachten und darüber hinaus alle anderen Wildtiere in der Trockenzeit.

Die Wahl der „besten Reisezeit" für Tansania ist stets mit einem Abwägen von Erwartungen, Kosten und Temperaturen verbunden. Meine Familie und ich bevorzugen zum Beispiel die Reisezeiten vor und nach der Hauptsaison. Die Reisezeit um den 23. Mai bis 7. Juni zum Beispiel oder vom 1. November bis 21. Dezember. Hier sind nicht so viele Touristen wie sonst unterwegs, einige Unterkünfte bieten attraktive Neben- oder Zwischensaisonpreise und das Sichten von Tieren ist in Tansania sowieso fast immer sensationell.

Tipp: Jede Jahreszeit hat ihren eigenen Zauber und oft auch Preisvorteile. Lassen Sie uns gemeinsam besprechen, welcher Monat am besten zu Ihren Vorstellungen passt.

Da wir individuell und privat planen, gilt: Je früher, desto besser. Wenn Sie während der Hauptsaison (Juni bis Oktober oder über Weihnachten) reisen möchten, empfehlen wir eine Buchung 9 bis 12 Monate im Voraus. Der Grund dafür sind nicht die Fahrzeuge oder Guides, sondern die kleinen, exklusiven Tented Camps, die oft nur über 8 bis 12 Zelte verfügen und schnell ausgebucht sind. Für das restliche Jahr reicht ein Zeitraum von 3 bis 6 Monaten im Voraus.

Spontan? Auch Last-Minute-Buchungen sind oft möglich, erfordern dann aber etwas mehr Flexibilität bei der Unterkunftsauswahl.

Da wir jede Safari individuell maßschneidern, gibt es keinen festen Pauschalpreis. Der Preis hängt stark von der Reisezeit, der Anzahl der Reisenden und der gewählten Unterkunftskategorie ab. Als grobe Orientierung für eine hochwertige, privatgeführte Safari inklusive Fahrzeug, Guide, Nationalparkgebühren und Vollpension sollten Sie mit ca. 500 bis 900 Euro pro Person und Tag rechnen.

Gut zu wissen: Die Nationalparkgebühren in Tansania gehören zu den höchsten weltweit, fließen aber direkt in den Schutz der Tierwelt. Wir zeigen Ihnen transparent, wo sich Budget einsparen lässt und wo sich ein Upgrade wirklich lohnt.

Standardmäßig bieten wir unsere Safaris exklusive der internationalen Flüge an. Das hat für Sie den Vorteil, dass Sie maximale Flexibilität bei der Wahl Ihrer Lieblings-Airline (z.B. Ethiopian Airlines, Discover Airlines oder KLM), der Flugzeiten und eventueller Meilenprogramme haben. Sofern gewünscht bieten wir die internationalen Flüge separat an.

Unser Service: Alle Inlandsflüge (z. B. von der Serengeti nach Sansibar) sowie sämtliche Flughafentransfers vor Ort planen und buchen wir komplett für Sie, sodass Ihre Reisekette absolut nahtlos funktioniert.

Ja, deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger benötigen für die Einreise nach Tansania (und Sansibar) ein Visum. Dieses kostet aktuell 50 US Dollar pro Person. Sie können das Visum entweder ganz bequem vorab online als „E-Visa" beantragen oder direkt bei der Ankunft am Flughafen in Tansania („Visa on Arrival") erhalten. Für Reisende nach Sansibar ist zusätzlich auch eine Pflichtversicherung für alle Reisenden abzuschließen. Dieses kostet 44 US Dollar pro Person.

Unser Tipp: Wir empfehlen klar das Online-E-Visum. Das spart nach dem langen Flug wertvolle Zeit bei der Einreisekontrolle. Die genaue Anleitung dazu erhalten Sie natürlich von uns.

Bei uns genießen Sie das Beste aus zwei Welten: Die Sicherheit und den Verbraucherschutz nach deutschem Reiserecht (inkl. Reisesicherungsschein) kombiniert mit unserem tiefen Expertenwissen vor Ort. Wir kennen alle Unterkünfte persönlich, arbeiten nur mit erstklassigen Guides und sind bei Fragen oder Notfällen während Ihrer Reise rund um die Uhr als deutscher Ansprechpartner für Sie erreichbar.

Kein Aufpreis: Eine maßgeschneiderte Reise über uns ist oft nicht teurer, als wenn Sie alles mühsam selbst zusammensuchen – spart Ihnen aber viel Zeit und Nerven.

Da wir eine deutsche Agentur sind, gelten für Sie die klaren und fairen Richtlinien des deutschen Reiserechts. Wir wissen, dass das Leben dazwischenkommen kann. Deshalb bieten wir Ihnen bei der Buchung transparente Stornierungs- und Umbuchungsbedingungen an.

Absicherung: Wir empfehlen all unseren Gästen dringend den Abschluss einer Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruchversicherung. Gerne lassen wir Ihnen hierzu direkt bei der Angebotserstellung ein passendes, unverbindliches Angebot zukommen.

Auf Safari: Erlebnis & Ablauf

Eine Safari ist weit mehr als eine Fahrt durch den Nationalpark. Hier erfahren Sie, wie ein typischer Safaritag abläuft, für wen sich eine Safari eignet und welche besonderen Erlebnisse wie die Große Gnuwanderung, eine Walking Safari oder eine Ballonfahrt auf Sie warten.

Sie bestimmen in Abstimmung mit Ihrem Guide den Ablauf des Safaritages. Der Tag beginnt meist früh mit den ersten Sonnenstrahlen, da die Raubtiere zu dieser Zeit am aktivsten sind. Nach einem schnellen Kaffee oder Frühstück geht es auf die erste Pirschfahrt. Mittags, wenn es sehr heiß wird und sich die Tiere im Schatten verstecken, machen Sie eine Pause für ein Picknick im Busch. Am späten Nachmittag kehren Sie in die Unterkunft zurück um diese zu genießen.

Flexibilität: Da es Ihre private Safari ist, bestimmen Sie den Ablauf. Wenn Sie den ganzen Tag mit Lunchbox im Park bleiben wollen, ist das jederzeit möglich.

Ja absolut, eine Safari ist für Kinder ein unvergessliches Abenteuer. Wir konzipieren Familienreisen jedoch grundlegend anders als Touren für Erwachsene: Wir wählen Unterkünfte mit Pools, planen kürzere Fahrzeiten ein und sehen pro Unterkunft einen Mindestaufenthalt von zwei Nächten vor.

Hinweis: Aus Sicherheits- und Altersgründen sind nicht alle Lodges für Kleinkinder offen. Wir wissen genau, welche Unterkünfte perfekt auf Familien eingestellt sind.

Ja, das ist problemlos möglich. Da unsere Safaris jedoch alle privatgeführt sind (Sie haben den Jeep und den Guide für sich allein), trägt man als Alleinreisender die Kosten für das Fahrzeug und den Guide exklusiv. Das macht eine Solo-Safari im Vergleich teurer als das Reisen zu zweit oder als Familiengruppe.

Alternative: Viele Alleinreisende wählen eine Kombination aus einer kurzen, exklusiven Safari und einem anschließenden Aufenthalt in einem Resort auf Sansibar, um die Kosten optimal zu balancieren. Sprechen Sie uns einfach an!

Eine feste Altersgrenze gibt es bei uns nicht. Solange Sie sich fit genug fühlen, ein paar Stunden auf teilweise unebenen, holprigen Pisten im Fahrzeug zu sitzen (die Afrikaner nennen das liebevoll „African Massage"), steht einer Safari nichts im Wege.

Komfort-Tipp: Für ältere Gäste oder Reisende mit Rückenbeschwerden wählen wir gezielt Routen mit kürzeren Fahrtzeiten, nutzen Inlandsflüge statt langer Überlandfahrten und buchen besonders komfortable Lodges mit festen Gehwegen und ohne steile Hänge oder Treppen.

Die Große Migration ist ein ewiger Kreislauf, bei dem über eine Million Gnus und Zebras ganzjährig 6.600 Kilometer im Uhrzeigersinn durch das Serengeti-Ökosystem ziehen. Sie sind also nie „weg", sondern nur an verschiedenen Orten. Im Juli bis September erleben Sie oft die dramatischen Flussüberquerungen in der Nord-Serengeti, während im Dezember bis März die Kalbungszeit in der Süd-Serengeti stattfindet.

Ihr Vorteil: Da wir Ihre Safari maßschneidern, buchen wir die Unterkünfte strategisch genau dort, wo sich die Herden zu Ihrer Reisezeit voraussichtlich aufhalten.

Ja, das ist in ausgewählten Nationalparks (wie dem Arusha Nationalpark, Tarangire oder in Süd-Tansania) ein absolut genialer Zusatzbaustein. Eine Walking Safari dauert meist 1 bis 3 Stunden und wird immer von einem bewaffneten, staatlichen Park-Ranger sowie Ihrem Guide begleitet.

Der Unterschied: Hier geht es nicht um die Jagd nach Großwild, sondern darum, die Natur mit allen Sinnen zu erleben. Sie lernen Spurenlesen, bestimmen Pflanzen die Einheimische für medizinische Zwecke verwenden und spüren das Knistern der Savanne unter den eigenen Füßen.

Eine Ballon-Safari bei Sonnenaufgang über der Serengeti gehört zu den exklusivsten Erlebnissen in Afrika. Obwohl der Preis mit um die 600 Euro pro Person recht hoch ist, sagen alle unsere Gäste im Nachhinein: Ja, es ist jeden Cent wert. Das lautlose Schweben über den heranziehenden Tierherden, gefolgt von einem stilvollen Champagner-Frühstück mitten im Busch, ist einfach unvergesslich.

Unser Tipp: Da die Plätze pro Ballon stark limitiert sind, sollten wir dieses Highlight unbedingt direkt bei der Erstplanung Ihrer Route fest einplanen.

Bei uns müssen Sie sich keine Sorgen um Sprachbarrieren machen: Wir garantieren Ihnen für Ihre gesamte Safari einen deutschsprachigen Guide, und das komplett ohne Aufpreis! Alle unsere Guides sprechen hervorragend Deutsch, besitzen ein enormes Fachwissen über die afrikanische Flora und Fauna und führen Sie absolut sicher durch die Nationalparks.

Warum ein deutschsprachiger Guide Ihr Safari-Erlebnis verdoppelt:

  • Wissen ohne Barrieren: Spannende Details über das Verhalten der Löwen, die Migration der Gnus oder die Kultur der Massai verstehen Sie sofort und ohne mühsames Übersetzen im Kopf.
  • Perfekt für Familien & Senioren: Wenn Kinder oder ältere Familienmitglieder mitreisen, die kein fließendes Englisch sprechen, ist der Guide von der ersten Minute an ein voll integrierter, nahbarer Ansprechpartner.
  • Humor und Tiefgang: Die besten Reisegeschichten entstehen durch Witze und tiefe Gespräche während der Fahrt. Auf Deutsch klappt das einfach am emotionalsten.

Ankommen & Genießen: Unterkunft, Verpflegung & Sansibar

Nach einem erlebnisreichen Tag im Busch zählt vor allem eines: gutes Essen und erholsamer Schlaf. Hier erfahren Sie, wie Sie wohnen, was auf den Tisch kommt und wie sich Ihre Safari mit entspannten Tagen am Strand von Sansibar verbinden lässt.

Eine Lodge ist ein fest gemauertes Hotel/Bungalow mit festen Wänden und maximalem Komfort. Ein Tented Camp hingegen besteht aus großen, luxuriösen Safarizelten, teilweise mit Holzfußboden, inklusive echtem Bett und eigenem Badezimmer. Tented Camps bieten das intensivere „Afrika-Gefühl", da man nachts die Geräusche der Wildnis hört, während man absolut sicher schläft.

Unser Mix: Viele unserer Kunden lieben die Abwechslung und kombinieren auf ihrer Reise beide Unterkunftsarten.

Auf unseren Safaris genießen Sie eine Vollpension. Das Frühstück und Abendessen nehmen Sie in Ihrer jeweiligen Lodge oder Ihrem Camp ein, meist als hochwertiges Buffet oder mehrgängiges Menü. Für den Mittag stehen Picknickboxen bereit, die von den Unterkünften bereitgestellt werden. Ihr Guide sucht zur Mittagszeit einen sicheren, wunderschönen Platz in der Wildnis, wo Sie mitten in der Natur speisen können.

Besondere Ernährung? Ob vegetarisch, vegan, glutenfrei oder Allergien, die Lodges sind bestens darauf eingestellt. Geben Sie uns einfach vorab Bescheid.

Die Küche in den Lodges ist international auf Top-Niveau, oft mit einem wunderbaren afrikanischen oder indischen Touch (besonders auf den Inseln). Sie werden viel frisches Obst, gegrilltes Fleisch, Fisch und Gemüse finden. Das Nationalgericht Tansanias ist Ugali (ein fester Maisbrei), der oft mit Eintöpfen serviert wird, probieren Sie ihn unbedingt!

Kaffee & Tee: Tansania ist berühmt für seinen Kaffee (rund um den Mount Meru) und aromatischen Tee. Beides wird Ihnen auf Safari jeden Morgen frisch zubereitet.

Das Leitungswasser in Tansania ist kein Trinkwasser und sollte auch nicht zum Zähneputzen verwendet werden. In Ihrem Safari-Fahrzeug steht Ihnen jedoch jederzeit Flaschenwasser zur Verfügung. Auch die Lodges und Camps stellen täglich frisches Trinkwasser auf die Zimmer.

Gut zu wissen: Das Eis für Cocktails und die Salate in den von uns ausgewählten Lodges werden selbstverständlich mit sicherem Aufbereitungs- oder Flaschenwasser zubereitet.

Das ist sogar die beliebteste Kombination unserer Gäste! Nach den aufregenden und staubigen Tagen im Busch gibt es nichts Besseres, als an den weißen Puderzuckerstränden Sansibars zu entspannen. Dank hervorragender Inlandsflug-Verbindungen fliegen Sie oft in unter zwei Stunden direkt von der Serengeti oder Arusha ins Inselparadies.

Gestaltungsfreiheit: Ob drei Tage Strand oder eine Woche Beach Resort, wir fügen den Sansibar-Teil maßgeschneidert, nahtlos an Ihre Safari an.

Tansania ist eines der romantischsten Reiseziele der Welt. Die Kombination aus der wilden Einsamkeit im Busch und den exklusiven Strandresorts auf Sansibar, Pemba oder Mafia ist für Flitterwochen unübertrefflich. Viele Lodges bieten spezielle Honeymoon-Specials an, wie zum Beispiel private Candle-Light-Dinner unter dem afrikanischen Sternenhimmel oder eine Busch-Massage.

Überraschung: Sagen Sie uns bei der Planung unbedingt Bescheid, wenn es sich um Ihre Flitterwochen handelt, wir halten die ein oder andere Überraschung für Sie bereit.

Gut zu wissen: Ausrüstung, Technik & Alltag vor Ort

Vom richtigen Gepäck über Strom und Internet bis hin zu Trinkgeld und Bezahlung: Hier finden Sie die praktischen Antworten, die Ihren Safari-Alltag reibungslos und entspannt machen.

Weniger ist mehr! Wir empfehlen leichte Baumwollkleidung. Wichtig ist Kleidung in neutralen Farben (Khaki, Beige, Olive), da leuchtende Farben Tiere verschrecken und Dunkelblau/Schwarz Tsetsefliegen anziehen kann. Da es morgens und abends im Jeep empfindlich kalt sein kann, setzen Sie am besten auf das Zwiebelprinzip und nehmen auch eine Fleecejacke oder ein Hoodie mit Reißverschluss mit.

Bestens vorbereitet: Eine detaillierte, praxiserprobte Packliste erhalten Sie von uns nach der Buchung.

Ja, und diese sollte unbedingt ernst genommen werden. Wenn Ihre Reise Inlandsflüge (z. B. mit Kleinflugzeugen in den Busch oder auf eine Insel) beinhaltet, liegt das Limit in der Regel bei 15 bis maximal 20 kg pro Person inklusive Handgepäck. Zudem sind Hartschalenkoffer in den kleinen Gepäckfächern der Flieger und im Safari-Jeep unpraktisch.

Die Lösung: Nutzen Sie stattdessen eine weiche Reisetasche mit Ausziehgriff und Rollen. Keine Sorge wegen der Kleidung: Fast alle Lodges bieten einen sehr schnellen Wäscheservice an.

Sie reisen ausschließlich in speziell umgebauten, robusten 4x4 Toyota Land Cruisern mit Allradantrieb. Die Fahrzeuge sind perfekt an die unwegsamen Pisten Tansanias angepasst und verfügen über ein aufklappbares Hubdach. Das bedeutet: Im Nationalpark öffnet Ihr Guide das Dach und Sie haben eine uneingeschränkte 360-Grad-Sicht für perfekte Fotos, während Sie geschützt im Fahrzeug stehen.

Komfort an Bord: Unsere Jeeps sind mit bequemen Sitzen, einem Kühlschrank für durchgehend kalte Getränke sowie Ladestationen für Ihre elektronischen Geräte ausgestattet.

Keine Sorge, Sie müssen nicht komplett von der Außenwelt abgeschnitten sein. Unsere Safari-Fahrzeuge sind mit Steckdosen bzw. USB-Anschlüssen ausgestattet, sodass Sie Ihre Kamera-Akkus und Smartphones während der Fahrt aufladen können. Die meisten Lodges und Camps bieten mittlerweile kostenfreies WLAN im Hauptbereich, in Luxus-Camps oft auch direkt im Zelt.

Busch-Realität: In sehr entlegenen Regionen kann das Internet auch mal ausfallen, die perfekte Gelegenheit für ein kleines „Digital Detox".

Die Stromspannung in Tansania beträgt 230 Volt (50 Hz), was mit Europa identisch ist. Allerdings werden flächendeckend die Stecker des Typs G (dreipolige, britische Stecker) verwendet.

Vorbereitung: Sie benötigen für Ihre Reise also einen Reiseadapter. Tipp: Packen Sie am besten auch eine kleine Mehrfachsteckdose in die Reisetasche, falls Sie im Camp parallel Smartphone, Kamera-Akku und Powerbank an nur einer verfügbaren Steckdose laden möchten.

Ja, in den meisten Städten, Nationalparks und touristischen Regionen gibt es Mobilfunkempfang. Die Netzabdeckung kann jedoch in abgelegenen Safari-Gebieten oder während längerer Fahrten durch Nationalparks eingeschränkt sein. Bitte beachten Sie das Telefonate nach Europa sehr teuer sein können.

Sofern Sie immer erreichbar sein müssen oder für längere Aufenthalte kann eine lokale SIM-Karte sinnvoll sein. Sie bietet meist günstigere Tarife für Telefonate und mobiles Internet als internationales Roaming.

Die beste Währung für Reisende in Tansania ist der US-Dollar (USD). Wichtig: Die Scheine müssen neu sein (Druckjahr ab 2017) und dürfen keine Risse oder Stempel haben, da ältere Scheine wegen Fälschungsgefahr im Land oft nicht akzeptiert werden. Kreditkarten werden in größeren Lodges akzeptiert, allerdings fällt hier oft eine Gebühr von 3-5 % an.

Tipp: Für kleine Einkäufe (Souvenirs, Snacks) ziehen Sie vor Ort an einem Bankomaten eine kleine Summe der Landeswährung Tansania-Schilling (TZS).

Trinkgelder sind in Tansania ein fester und wichtiger Bestandteil des Einkommens im Tourismus, da sie die Wertschätzung für außergewöhnlichen Service zeigen. Als Orientierung gelten im Schnitt ca. 10-20 US Dollar pro Tag für den Guide (pro Person).

Tipp: Wir senden Ihnen vor der Reise einen kleinen „Trinkgeld-Guide" zu, damit Sie genau wissen, wie Sie die Scheine am besten vorbereiten und verteilen.

Kurze und klare Antwort: Nein. Die Nutzung von privaten Drohnen ist in allen Nationalparks und Reservaten in Tansania strengstens verboten. Drohnen stören die Tierwelt massiv und führen im schlimmsten Fall zur Beschlagnahmung der Ausrüstung und hohen Geldstrafen durch die Ranger.

Für Profis: Gewerbliche Drohnenflüge für Filmproduktionen sind nur mit monatelangem Vorlauf und extrem teuren Sondergenehmigungen der Regierung möglich.

Sicher unterwegs: Gesundheit & Sicherheit

Ihre Sicherheit und Ihr Wohlbefinden haben für uns oberste Priorität. Hier finden Sie die wichtigsten Antworten rund um Impfungen, medizinische Versorgung, den richtigen Umgang mit Tieren und Sonne sowie Ihre Erreichbarkeit während der Reise.

Lassen Sie die Gültigkeit Ihrer Grundimpfungen von Ihrem Arzt prüfen. Für die Einreise aus Europa sind aktuell keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben (Ausnahme: Gelbfieber bei Einreise über ein Endemiegebiet). Dennoch werden Standardimpfungen und eine Malariaprophylaxe für Tansania dringend empfohlen.

Wichtig: Da wir keine Mediziner sind, ersetzen unsere Tipps keine Fachberatung.

Ihre Sicherheit steht an oberster Stelle. Für den unwahrscheinlichen Fall einer Erkrankung oder eines Unfalls mitten im Busch ist in all unseren Safaris die Mitgliedschaft bei den AMREF Flying Doctors automatisch im Preis enthalten. Das bedeutet: Wenn nötig, werden Sie per Rettungsflugzeug direkt aus der Wildnis in eine moderne Klinik nach Nairobi oder Moshi geflogen. Für weniger ernste Notfälle verfügen mittlerweile Dörfer oder Unterkünfte über sehr gutes medizinisches Personal, welches schnell Hilfe leisten kann.

Wichtig: Voraussetzung hierfür ist der Abschluss einer eigenen Auslandsreisekrankenversicherung.

Ja, die Nationalparks sind sehr sicher. Tansania legt extrem großen Wert auf den Schutz seiner Urlauber und der Natur. In den Lodges und Camps sorgen qualifizierte „Askaris" (Wachleute) dafür, dass Sie sich jederzeit sicher bewegen können. Zudem sind Sie tagsüber immer in Begleitung Ihres erfahrenen Guides, der das Verhalten der Tiere perfekt lesen kann. Folgen Sie immer den Sicherheitsvorgaben in den Lodges und Camps in den Nationalparks. Niemals bei Dämmerung oder Dunkelheit das Zimmer oder Zelt ohne erst die Begleitung durch einen Askari anzufordern.

Goldene Regel: Solange Sie im Fahrzeug bleiben und den Anweisungen Ihres Guides folgen, besteht keinerlei Gefahr.

Da viele unserer ausgewählten Camps nicht eingezäunt sind, kann es vorkommen, dass nachts Elefanten, Zebras oder Antilopen durch das Camp wandern. Das ist absolut sicher, solange Sie die Regeln beachten: Nach Einbruch der Dunkelheit bewegen Sie sich im Camp nur noch in Begleitung eines Massai-Wächters (Askari) von Ihrem Zelt/Zimmer zum Restaurant und zurück.

Sicherheit geht vor: Die Tiere meiden die Zelte und sehen sie als feste Barriere. Solange Sie im geschlossenen Zelt sind, sind Sie absolut sicher und können das nächtliche Konzert Afrikas genießen.

In den Nationalparks gibt es Insekten, das gehört zur Natur. Während normale Mücken (auch die Anopheles Moskito als Malaria Überträger) vor allem dämmerungs- und nachtaktiv sind, begegnet man tagsüber in manchen bewaldeten Gebieten der Tsetsefliege. Ihr Stich ist schmerzhaft, aber meist harmlos.

Die besten Schutzmaßnahmen: Tragen Sie lange, helle Kleidung (kein Dunkelblau oder Schwarz, das zieht Tsetsefliegen an) und nutzen Sie tropentaugliches Insektenspray (z. B. Autan Tropical oder No Bite).

Die Sonneneinstrahlung ist aufgrund der Nähe zum Äquator deutlich intensiver als in Mitteleuropa. Auch bei bewölktem Himmel oder während der Fahrt im offenen Safari-Fahrzeug kann die UV-Belastung hoch sein.

Empfohlen werden eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (mindestens LSF 30, besser LSF 50), eine Sonnenbrille mit UV-Schutz sowie eine Kopfbedeckung.

Leichte, luftige Kleidung mit langen Ärmeln und langen Hosen bietet einen guten Schutz vor Sonne und gleichzeitig vor Insekten. Helle Farben sind besonders angenehm bei warmen Temperaturen.

Ja. In den meisten Regionen Tansanias sind Sie per Mobiltelefon, Messenger-Diensten oder E-Mail erreichbar. In einigen abgelegenen Safari-Gebieten kann es zeitweise keinen Mobilfunkempfang geben.

Wir empfehlen, Angehörigen Ihren Reiseverlauf sowie die Kontaktdaten unseres Teams mitzuteilen. So können wichtige Informationen schnell an Sie weitergegeben werden.

Ja. Vor Reisebeginn erhalten Sie die Kontaktdaten Ihrer Reiseleitung bzw. unserer lokalen Partner vor Ort. Diese sind bei dringenden Anliegen erreichbar und unterstützen Sie bei Bedarf schnell und unkompliziert.

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